Musikalische Leitung und Klavier: Markus Zugehör
Inszenierung und Titelrolle: Frank Matthus
Bühne: Johanna Maria Burkhart, Kostüme: Ute Noack
Inszpizienz: Ines Thomas Almeida
Besetzung:
Iphigenie / Madmoiselle v. MarschallEster Hock
Orest / Monsieur TauntzienLuthando Qave
Pylades /Graf d'ArtoisJesus Alvarez Carrion
ThoasThorvaldur Thorvaldsson 
ReisewitzManuel Kundinger
Obergärtner SteinertMate Gal
Fräulein Knoblich, 1. Priesterin, SouffleuseJoana Malewski
2. PriesterinManuela Fraikin
3. PriesterinWeihong Zhang
4. PriesterinYoko Hara

„Prinz Heinrich inszeniert eine Oper“

Text von Anton Perrey
Ausschnitte aus Iphigenie auf Tauris - Oper von Christoph Willibald Gluck

Kammeroper Schloss Rheinsberg

Premiere: Juli 2010

Der Theaterprinzipal
Prinz Heinrich, der jüngere Bruder des Preußenkönigs Friedrich II., lebte fast ein halbes Jahrhundert bis zum seinem Tod 1802 in Rheinsberg. Es war sein Zufluchts- und Musenort. Als Prinzipal pflegte er in seinem Schlosstheater eine auch in Berlin und Paris sehr beachtete Musikkultur. Am 9. Mai 1783 brachte er Iphigenie auf Tauris als deutsche Erstaufführung heraus. In dem Stück Prinz Heinrich inszeniert eine Oper gibt es dafür einen Anlass: Bruder Friedrich hat seinen Besuch angekündigt. Man weiß, das Verhältnis der beiden war immer gespannt. Die Konflikte belasten Heinrichs Arbeit an der Inszenierung. Dann gibt es auch noch Ärger mit dem Personal. Was aus dem Besuch wird? „Die Hoffnung ist nach der Liebe die schönste aller Illusionen...“

                                                                                         Fotos: Henry Mundt